Wofür diese Erklärung gilt
Diese Erklärung gilt für die Website seora.one mit ihren öffentlichen Seiten und für die Anwendung dahinter: Bestellung, Anmeldung, Konto, „Meine Analysen“, die Analyse-Ansicht mit Bericht und Maßnahmenplan, die Seiten, die sich über einen Freigabelink öffnen, den KI-Assistenten sowie die Team-Konsole – auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch.
Nicht gemeint sind die Prüfung der Barrierefreiheit in jeder Analyse und das Zusatzmodul „Barrierefreiheit im Detail“: Beide prüfen die Website, die Sie analysieren lassen – nicht seora.one selbst. Was sie umfassen, steht unter Zusatzmodule auf der Preisseite.
Freiwillig – und der Maßstab
Diese Erklärung ist freiwillig. Wir legen damit offen, was wir geprüft haben, was funktioniert und was nicht. Maßstab sind die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.2 auf Stufe AA.
Stand der Vereinbarkeit
seora.one ist mit der WCAG 2.2 auf Stufe AA teilweise vereinbar: Bei der Prüfung vom 9. Oktober 2026 waren die geprüften Anforderungen erfüllt – mit den Ausnahmen, die unter „Bekannte Einschränkungen“ stehen; was seitdem dazugekommen ist, nennt „Wie und wann geprüft wurde“.
Wie und wann geprüft wurde
Geprüft am 9. Oktober 2026 vom Anbieter selbst – eine Selbstbewertung, kein Gutachten einer unabhängigen Stelle.
Automatisch mit axe-core 4.13.0 und dessen Regeln für WCAG 2.0, 2.1 und 2.2 (Stufen A und AA) in einem Chromium-Browser – dieselbe Regelprüfung, die seora.one auch auf analysierte Websites anwendet. Automatische Prüfungen finden erfahrungsgemäß nur einen Teil der Barrieren.
Zusätzlich per Skript im Browser gemessen: Bedienung und Reihenfolge mit der Tastatur, sichtbarer Fokus (Bildvergleich mit und ohne Fokus), Sprunglink, Menüs und Dialoge (Esc, Rückgabe des Fokus), Überschriften, Seitenbereiche, Seitentitel, Sprachangaben, Beschriftungen und Fehlermeldungen von Formularen, Umbruch bei 320 Pixeln Breite, 200 % Zoom, vergrößerte Textabstände, Zielgrößen von 24 Pixeln, Kontraste von Text, Symbolen und Feldrändern an den dargestellten Pixeln – über dem bewegten Hintergrund in drei Lagen seiner Bewegung und in vier Fensterbreiten von 390 bis 1920 Pixeln –, das Verhalten bei „Bewegung reduzieren“ und mit angehaltener Bewegung, die Dauer der Hinweise und die Auszeichnung exportierter PDF-Dateien.
Umfang: 34 Seiten und Ansichten – öffentliche Seiten, Bestellung, Anmeldung, Konto, „Meine Analysen“, eine Analyse mit Bericht, Maßnahmenplan und Maßnahmen-Tracker und die Team-Konsole –, jeweils am Desktop (1280 Pixel) und am Handy (390 Pixel), im dunklen Design der Plattform und in einem hellen Team-Design; dazu 12 geöffnete Zustände wie Menüs, Dialoge und Auswahllisten. Ränder und Beispieltexte der Eingabefelder zusätzlich in allen 27 Team-Designs auf einer Prüfseite. Geprüft wurde die deutsche Fassung, die englische in Stichproben, die spanische nur auf dieser Seite; die italienische und die französische Fassung sind noch nicht geprüft.
Nach dem Umbau der Oberfläche auf einheitliche Bausteine lief am 16. Oktober 2026 noch einmal die automatische Regelprüfung mit axe-core 4.13.0: auf 205 Seiten und Ansichten in 380 Aufrufen am Desktop und am Handy – darunter der kostenlose Check, das Anmelden mit Google, der Cookie-Hinweis mit dem Schalter „Statistik“ und das Kapitel AEO – und auf der Seite mit allen Bausteinen in der Plattform und in allen 27 Team-Designs. In der Oberfläche fand sie keinen Verstoß (zwei zu kleine Klickflächen wurden dabei behoben), in den Dokumenten zu geringe Kontraste; sie stehen unter „Bekannte Einschränkungen“. Die Messungen per Skript aus dem dritten Absatz wurden dabei nicht wiederholt.
Nicht geprüft: die Bedienung mit einem Screenreader (etwa NVDA, JAWS oder VoiceOver), mit Spracheingabe oder Bildschirmlupe, andere Browser als Chromium und echte Mobilgeräte. Ein Bericht in einer anderen Sprache als Deutsch lag zur Prüfung nicht vor. Nur am Programmcode nachvollzogen und nicht im Browser gemessen sind die Dauer von Sitzungen und das Analysevideo.
Seit der Prüfung vom 9. Oktober 2026 sind Teile dazugekommen oder umgebaut worden. Sie sind höchstens von der automatischen Regelprüfung und von Selbsttests am Programmcode erfasst, nicht aber mit den Messungen per Skript nachgeprüft:
- die ganze Oberfläche nach dem Umbau auf einheitliche Bausteine (Knöpfe, Felder, Menüs, Dialoge, Tabellen, Navigation)
- der kostenlose Check vor dem Kauf: Seite mit dem Startfeld, Fortschritt mit laufender Aktualisierung, Ergebnis und Formular für die Ergebnis-Mail
- das Anmelden und Registrieren mit Google
- das Anmelden mit LinkedIn und das Verbinden von LinkedIn unter Konto → Anmeldung & Sicherheit
- der Schalter „Statistik“ im Cookie-Hinweis und in den Cookie-Einstellungen
- der Schritt „Google verbinden“ in den Angaben zur Analyse mit der Auswahl der Analytics-Property
- das Berichtskapitel zu Antwortboxen bei Google (AEO)
- die geführten Angaben nach der Bezahlung mit ihrer Schrittleiste
- die Auswahl weiterer Märkte im Bestellformular
- die neue Ansicht der Seiten hinter einem Freigabelink
- der Knopf und das Fenster des KI-Assistenten
- das kleinere Bericht-PDF mit nachträglich gesetzten Seitenzahlen
- der eigene Videoplayer des Analysevideos (Bedienleiste, Untertitel- und Tempo-Menü, Tastenkürzel) samt den Folien mit Einblendungen und Scrollen
- die Website-Symbole (Favicons) in den Listen „Meine Analysen“ und Monitoring
- das Jahrespaket mit automatischen Folgeanalysen und die Wahl zwischen Einzelanalyse und Paket in der Bestellung
- die Karten der Zusatzmodule in der Bestellung (Barrierefreiheit im Detail, Analysevideo & PowerPoint)
- die Nachbesserungen nach der Prüfung: Fokusrahmen im Feld für die Website-Adresse, Ansage der Hinweise unten rechts, Name und Beschreibung der Auswahlkarten sowie der Knopf des KI-Assistenten und der Sprachhinweis, die keine Felder mehr verdecken
Was funktioniert
- Tastatur: Auf den geprüften Seiten sind die Bedienelemente mit der Tabulatortaste in der Reihenfolge der Seite erreichbar. Jedes angesteuerte Element zeigt einen sichtbaren Fokusrahmen – auch das Feld für die Website-Adresse – und wird so ins Bild gerollt, dass die haftende Kopfleiste es nicht verdeckt. Auf der Startseite und auf der Seite des kostenlosen Checks steht der Cursor beim Laden im Feld für die Website-Adresse – so gewollt, nur an Geräten mit Maus oder Trackpad und erst, wenn der Cookie-Hinweis beantwortet ist; sonst setzt keine Seite den Fokus beim Laden von selbst in ein Feld.
- Menüs und Dialoge schließen mit Esc und geben den Fokus an ihren Auslöser zurück; modale Dialoge halten den Fokus, solange sie offen sind.
- Ein Sprunglink „Zum Inhalt“ steht am Anfang der öffentlichen Seiten, der Anmeldeseiten, der Anwendung und der Team-Konsole; ein Hinweis auf eine andere Sprachfassung der Seite steht erst nach ihm.
- Der Cookie-Hinweis steht beim ersten Besuch am Anfang der Tastatur-Reihenfolge und verdeckt keinen Inhalt: Die Seite hält seinen Platz frei.
- Jede geprüfte Seite hat genau eine Hauptüberschrift und keine übersprungenen Überschriftenebenen; Navigationsbereiche sind benannt, die Seitensprache ist angegeben, und die Einträge der Sprachwahl tragen ihre eigene Sprache.
- Formulare: Jedes Feld hat eine Beschriftung. Fehlermeldungen stehen als Text am Formular, werden Hilfstechnik gemeldet und sind mit dem Feld verknüpft.
- Text erreicht den geforderten Kontrast von 4,5 : 1, Ränder von Eingabefeldern und Schaltern sowie Symbole 3 : 1 – gemessen an den dargestellten Pixeln, auch über den farbigen Lichtflächen des Hintergrunds in mehreren Lagen ihrer Bewegung.
- Die Seiten lassen sich auf 200 % vergrößern und bei 320 Pixeln Breite lesen, ohne dass die ganze Seite seitlich rollt. Leisten mit Reitern und Filtern brechen dabei um, Text wird nicht abgeschnitten – auch nicht mit vergrößerten Textabständen. Seitlich rollen nur Datentabellen; ihr Bereich ist per Tastatur erreichbar und benannt.
- Mit der Systemeinstellung „Bewegung reduzieren“ hält an, was sich von selbst bewegt: die wandernden Lichtflächen im Hintergrund, blinkende Zeichen und Einblendungen. Ladeanzeigen laufen weiter. Dasselbe bewirkt der Knopf „Bewegung anhalten“ am Fuß jeder Seite.
- Hinweise unten rechts schließen sich nach 7 Sekunden von selbst; unter „Anzeige anpassen“ lässt sich das abschalten – dann bleiben sie stehen, bis Sie sie schließen. Ihr Text steht zugleich in einem Bereich, den Hilfstechnik ansagt – Fehlermeldungen mit Vorrang.
- Die Gesamtbewertung im Bericht hat eine Textalternative. Ein Bericht ist in seiner Sprache ausgezeichnet, auch wenn die Oberfläche eine andere hat, und seine Beschriftungen folgen der Sprache des Berichts. Exportierte PDF-Dateien tragen einen eigenen Titel und die Sprache des Berichts und sind mit Struktur, Tabellenköpfen und Lesezeichen ausgezeichnet; Abbildungen tragen dort eine Bildunterschrift, Bildschirmfotos einen Alternativtext.
- Das Analysevideo hat Untertitel in Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch, im Player umschaltbar und als Datei zum Herunterladen (am Programmcode geprüft).
Anzeige anpassen
Zwei Dinge stellen Sie hier selbst ein. Beides gilt sofort, auf jeder Seite, und bleibt nach dem Neuladen erhalten.
„Bewegung anhalten“ steht außerdem am Fuß jeder Seite. Verlangt Ihr Gerät bereits weniger Bewegung („Bewegung reduzieren“), ist ohnehin dasselbe angehalten.
Ihre Wahl merkt sich ein Cookie auf diesem Gerät (sa_a11y, ein Jahr). Es entsteht erst, wenn Sie einen der Schalter benutzen, enthält nur diese beiden Einstellungen und verschwindet wieder, sobald beide aus sind.
Die Wahl gilt für diese Adresse. Arbeitet Ihr Team unter einer eigenen Adresse, stellen Sie beides dort am Fuß der Seite ein.
Bekannte Einschränkungen
Was bei der Prüfung nicht bestanden hat – jeweils mit der Folge für Betroffene und, wo es einen gibt, einem Ausweg.
- In Berichten, deren Sprache von der Sprache der analysierten Website abweicht, sind Suchbegriffe und Zitate nicht eigens ausgezeichnet. Das betrifft übersetzte Berichte und Berichte, die in einer anderen Sprache bestellt wurden: Suchbegriffe, wörtliche Zitate von der Website und Antworten von KI-Systemen bleiben in der Sprache der Website, tragen im Bericht aber keine eigene Sprachangabe. Ein Screenreader liest sie mit der Aussprache der Berichtssprache vor. Ausweg: Lesen Sie den Bericht in der Sprache der analysierten Website – dort stimmen Sprache und Auszeichnung überein. Nur am Programmcode geprüft.
- Das Analysevideo hat Untertitel, aber keine Audiodeskription. Was nur auf den Folien zu sehen ist und im Sprechtext nicht vorkommt, erfährt nicht, wer die Folien nicht sieht. Ausweg: Der Bericht enthält die Inhalte des Videos als Text. Nur am Programmcode geprüft.
- In der Board-Ansicht des Maßnahmen-Trackers lassen sich Einträge nur mit der Maus in eine andere Spalte verschieben. Mit der Tastatur erreichen und öffnen Sie dort jeden Eintrag (Eingabe- oder Leertaste). Das Ziehen in eine andere Spalte – also das Ändern des Status – geht in dieser Ansicht nur mit der Maus. Ausweg: Die Listen-Ansicht des Trackers ist gleichwertig: Sie zeigt dieselben Einträge, und Sie ändern dort den Status über ein Auswahlfeld, auch mit der Tastatur. Ein Eintrag, den Sie im Board mit der Tastatur öffnen, erscheint direkt in dieser Liste. Nur am Programmcode geprüft.
- Ob das Bericht-PDF nach dem Setzen der Seitenzahlen noch vollständig ausgezeichnet ist, ist offen. Die Seitenzahlen kommen in einem zweiten Schritt in die fertige Datei. Ob Struktur, Sprachangabe und Lesezeichen das unverändert überstehen, lässt sich nur an einer exportierten Datei messen – diese Messung steht aus. Ausweg: Der Bericht im Browser enthält denselben Inhalt mit Überschriften, Tabellenköpfen und Sprachangabe. Nur am Programmcode geprüft.
- In Bericht-PDF, Folien und Rechnungen erreichen einzelne kleine Beschriftungen nicht den Kontrast von 4,5 : 1. Betroffen sind die Kapitelnummern im Inhaltsverzeichnis des Berichts und die Fußzeile der Folien – beide in den Farben des Markenprofils – sowie die Spaltenköpfe der Tabelle auf Rechnungen und Gutschriften. Wer schlechter sieht, liest diese Angaben schwerer. Ausweg: Die Angaben ergänzen nur, was daneben in voller Schrift steht: Kapitel und Folien tragen ihren Titel, die Zeilen der Rechnung ihre Beschreibung und Beträge. Der Bericht im Browser zeigt dieselben Inhalte in den Kontrasten der Oberfläche.
Barriere melden
Sie stoßen auf eine Barriere – auch eine, die hier nicht steht? Schreiben Sie an hilfe@seora.one oder nutzen Sie das Formular unter Hilfe & Kontakt. Hilfreich sind die Adresse der Seite, was Sie tun wollten und womit Sie arbeiten (Browser, Hilfstechnik).
Ihre Nachricht geht an den Support von seora.one. Wir sehen uns jede Meldung an – sie hilft uns, Barrieren zu finden und abzubauen.
Stand dieser Erklärung
Diese Erklärung wurde zuletzt am 22. Oktober 2026 geändert. Sie beruht auf der Prüfung vom 9. Oktober 2026; eine vollständige neue Prüfung hat seitdem nicht stattgefunden – am 16. Oktober 2026 lief nur die automatische Regelprüfung noch einmal. Was seit der Prüfung dazugekommen ist, steht unter „Wie und wann geprüft wurde“.