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Das Google-Unternehmensprofil ist der kostenlose Eintrag eines Betriebs in der Google-Suche und in Google Maps. Zum Einrichten prüfen Sie, ob es schon ein Profil gibt, legen es an, tragen Name, Kategorie und Adresse ein, bestätigen es und pflegen Öffnungszeiten, Beschreibung, Fotos und Bewertungen regelmäßig.
Die Beschreibung im Profil darf bis zu 750 Zeichen lang sein.
Zusätzliche Suchbegriffe im Firmennamen verstoßen gegen die Google-Richtlinien und können zur Sperrung führen. Quelle (öffnet in neuem Tab)
Das Google-Unternehmensprofil ist Ihr kostenloser Eintrag in der Google-Suche und in Google Maps. Es zeigt Kunden auf einen Blick Öffnungszeiten, Adresse, Telefonnummer, Fotos und Bewertungen. Ein vollständiges und gepflegtes Profil ist für Friseure, Handwerker, Fahrschulen, Restaurants und Hotels der wichtigste Hebel, um in der Umgebung gefunden zu werden. Diese Anleitung zeigt Ihnen in acht Schritten, wie es geht.
Warum ist das Google-Unternehmensprofil so wichtig?
Wenn jemand „Friseur in der Nähe“ oder „Hotel Lindau“ sucht, zeigt Google oft ganz oben eine Karte mit drei Betrieben. Diese Einträge stammen aus dem Google-Unternehmensprofil (früher „Google My Business“). Wer hier auftaucht, wird angerufen, besucht und gebucht – oft ohne dass der Kunde überhaupt auf eine Website klickt.
Auch KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini oder Claude greifen auf solche Daten zurück, wenn sie Betriebe empfehlen. Warum das wichtig ist, erklären wir in unseren Artikeln Lokales SEO und Was ist GEO?.
Google-Unternehmensprofil einrichten: Die Anleitung in 8 Schritten
Schritt 1: Prüfen, ob es schon ein Profil gibt
Suchen Sie Ihren Betrieb in Google Maps. Oft hat Google bereits einen Eintrag angelegt – zum Beispiel aus öffentlichen Daten oder durch Hinweise von Kunden. Steht dort „Inhaberschaft beanspruchen“, können Sie den Eintrag übernehmen. Gibt es noch keinen, legen Sie ihn neu an.
Schritt 2: Profil anlegen
Gehen Sie auf die Seite des Google-Unternehmensprofils und melden Sie sich mit einem Google-Konto an. Tipp: Verwenden Sie ein Konto, das zum Betrieb gehört und nicht zu einem einzelnen Mitarbeiter – sonst gibt es Probleme, wenn diese Person das Unternehmen verlässt. Eine Schritt-für-Schritt-Hilfe bietet Google auch selbst in der offiziellen Anleitung.
Schritt 3: Name, Kategorie und Adresse eintragen
Name: Genau so, wie Ihr Betrieb wirklich heißt – auf dem Schild, auf Rechnungen, im Impressum. Keine zusätzlichen Suchbegriffe!
Hauptkategorie: Die wichtigste Einstellung überhaupt. Wählen Sie so genau wie möglich, also „Pizzeria“ statt nur „Restaurant“. Weitere passende Kategorien können Sie zusätzlich angeben.
Adresse oder Einzugsgebiet: Kommen Kunden zu Ihnen, tragen Sie die Adresse ein. Fahren Sie zum Kunden – etwa als Handwerker –, geben Sie ein Einzugsgebiet an und können die Adresse ausblenden.
Schritt 4: Profil bestätigen
Google möchte sicherstellen, dass wirklich Sie der Inhaber sind. Diesen Vorgang nennt man Bestätigung oder Verifizierung. Je nach Betrieb bietet Google verschiedene Wege an, etwa einen Code per Telefon oder E-Mail, eine Postkarte oder ein kurzes Video, in dem Sie Ihren Betrieb zeigen. Erst nach der Bestätigung erscheint das Profil vollständig. Details finden Sie in der Google-Hilfe zur Bestätigung.
Schritt 5: Öffnungszeiten – auch die besonderen
Tragen Sie Ihre regulären Öffnungszeiten ein und denken Sie an die Sonderöffnungszeiten für Feiertage, Betriebsurlaub oder verkaufsoffene Sonntage. Falsche Zeiten sind einer der häufigsten Gründe für schlechte Bewertungen – nichts ärgert mehr als eine verschlossene Tür.
Schritt 6: Beschreibung, Leistungen und Merkmale
In der Beschreibung (bis zu 750 Zeichen) erklären Sie in eigenen Worten, was Sie anbieten, für wen und was Sie besonders macht. Schreiben Sie natürlich, so wie Sie es einem Kunden erzählen würden.
Unter Leistungen oder Produkte listen Sie Ihr Angebot auf, gern mit Preisen. Bei den Merkmalen geben Sie Dinge an wie „rollstuhlgerecht“, „kostenloses WLAN“ oder „Terrasse“. Genau nach solchen Details fragen Kunden – auch KI-Assistenten.
Schritt 7: Echte Fotos hochladen
Profile mit guten Fotos wirken vertrauenswürdiger und werden häufiger angeklickt. Laden Sie hoch:
Außenansicht, damit Kunden Sie wiedererkennen
Innenräume und Arbeitsplatz
Ihr Team (mit Einverständnis aller Abgebildeten)
Ergebnisse Ihrer Arbeit: Frisuren, fertige Bäder, Gerichte, Zimmer
Echte Fotos sind besser als Stockfotos. Ein aktuelles Smartphone und Tageslicht reichen völlig aus.
Schritt 8: Lebendig halten
Ein Profil ist kein „einmal einrichten und vergessen“. Google bevorzugt aktive Betriebe. Das gehört zur regelmäßigen Pflege:
Bewertungen beantworten: freundlich, persönlich, auch bei Kritik.
Beiträge veröffentlichen: Neuigkeiten, Angebote oder Veranstaltungen, etwa das neue Mittagsmenü oder freie Fahrstunden-Termine.
Neue Fotos ergänzen: zum Beispiel saisonal oder nach einer Renovierung.
Statistik ansehen: Im Bereich „Leistung“ sehen Sie, wie viele Menschen Ihr Profil gesehen, angerufen oder eine Route geplant haben.
Extra-Tipps für Ihre Branche
Branche
Darauf sollten Sie besonders achten
Friseur
Link zur Online-Terminbuchung, Fotos von Frisuren, Leistungen mit Preisen
Handwerk
Einzugsgebiet, Notdienst in der Beschreibung, Vorher-nachher-Fotos
Fahrschule
Führerscheinklassen als Leistungen, Beiträge zu neuen Kursstarts
Restaurant
Link zur Speisekarte und Reservierung, Merkmale wie „vegetarisch“ oder „Terrasse“
Kein anderes kostenloses Werkzeug bringt lokalen Betrieben so direkt neue Kunden wie das Google-Unternehmensprofil. Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit, füllen Sie alles vollständig und ehrlich aus und schauen Sie danach einmal im Monat kurz hinein. Damit liegen Sie bereits vor vielen Mitbewerbern.
Häufige Fragen
Nein, das Profil ist komplett kostenlos. Vorsicht bei Anrufen oder E-Mails, die Ihnen gegen Gebühr einen Google-Eintrag oder eine bessere Platzierung versprechen.
Das ist häufig: Google legt Einträge teilweise selbst an. Suchen Sie Ihren Betrieb in Google Maps und wählen Sie „Inhaberschaft beanspruchen“. Nach der Bestätigung können Sie das Profil verwalten.
Nicht einfach so. Sie können Bewertungen melden, wenn sie gegen Googles Richtlinien verstoßen, etwa bei Beleidigungen oder Fake-Bewertungen. Kritik an sich bleibt stehen – eine sachliche Antwort darauf wirkt aber oft sogar positiv.
Prüfen Sie es etwa einmal im Monat kurz: Stimmen die Öffnungszeiten, gibt es neue Bewertungen, neue Fotos oder Angebote? Vor Feiertagen und Urlaub sollten Sie die Öffnungszeiten immer anpassen.
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